Entstanden sei ein vielfältiger Erfahrungsraum zwischen Dokumentation, Erinnerung und selbstbestimmter Erzählung, hieß es von DaMigra. Die Ausstellung werde jedoch nicht als bloßer Ort des Betrachtens verstanden, sondern als ein Ort der Begegnung. Sie soll neugierig machen, Austausch ermöglichen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
Zur musikalisch umrahmten Eröffnung in Magdeburg hielten Sachsen-Anhalts Landesbeauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik, Sarah Schulze, sowie die Vorsitzende des Beirates für Integration und Migration der Landeshauptstadt Magdeburg, Ketevan Asatiani-Hermann, Grußworte. Anschließend fand ein Podiumsgespräch mit zwei Protagonistinnen der Ausstellung statt. Eine Grundlage der Textbeiträge in der Ausstellung bildeten ausführliche Einzel-Interviews mit den Frauen.
Zum Ausdruck gebracht wurde bei der Eröffnung mehrfach, dass Sichtbarkeit auch mit Anerkennung, gesellschaftlicher Teilhabe und der Möglichkeit zur Mitgestaltung verbunden sein müsse.
Als nächste und in diesem Jahr letzte Station ist die Ausstellung im Oktober in Halle (Franckesche Stiftungen) zu sehen. Bisherige Gastgeber-Orte waren unter anderem Weißenfels, Wittenberg und Merseburg.
DaMigra e.V. vertritt als 2014 gegründeter Dachverband die Interessen von mehr als 70 Migrantinnenorganisationen und setzt sich bundesweit für ihre Interessen in Politik, Öffentlichkeit, Medien und Wirtschaft ein.
Öffnungszeiten der Ausstellung bis 26. August 2026 in der Stadtbibliothek, 3. Etage (kostenfrei): montags bis freitags 10 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg / Zentralbibliothek, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
Kontakt: DaMigra e.V. – Dachverband der Migrantinnenorganisationen, E-Mail: info@damigra.de
Stadtbibliothek, Telefon: +49 391 540 4880, E-Mail: stadtbibliothek@magdeburg.de
