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Jugendliche aus der Ukraine für drei Wochen an Magdeburger Schule zu im Rahmen eines UNESCO-Projekts zu Gast – Empfang im Alten Rathaus

Eine ukrainische Jugendgruppe ist für rund drei Wochen im Rahmen des UNESCO-Programms „Recreation Project for Ukraine“ an der Magdeburger Integrierten Gesamtschule (IGS) „Willy Brandt“ zu Gast. Gestärkt wird auch die Städtepartnerschaft mit Saporischschja.

Oberbürgermeisterin Simone Borris empfing am 30. September die ukrainischen Gäste aus Magdeburgs Partnerstadt Saporischschja (Pressemitteilung und Foto hier nebenstehend). Bei dem Besuch im Alten Rathaus hätten sich die 18 Jugendlichen und zwei Begleitpersonen ins Gästebuch der Landeshauptstadt eingetragen.

Die Jugendgruppe aus der Partnerstadt Saporischschja wurde zuvor in der IGS Willy Brandt willkommen geheißen. Der Besuch in Magdeburg findet vom 28. September bis 16. Oktober im Rahmen des UNESCO-Projekts „Recreation Project for Ukraine“ statt. Das Projekt organisiert den Besuch ukrainischer Jugendlicher an deutschen UNESCO-Schulen.

Mit ihrem Engagement stärke die IGS auch die Städtepartnerschaft zwischen Magdeburg und Saporischschja und ermöglicht Kindern aus Kriegsgebieten, drei Wochen lang das deutsche Schulsystem und ihre Partnerstadt kennenzulernen, hieß es. Die offizielle Partnerschaft zwischen Magdeburg und Saporischschja besteht seit 2008.

Nach Angaben der Deutschen UNSCO-Kommission finden die Recreation-Projekte seit 2022 statt. In diesem Jahr nehmen demnach von Juli bis November 14 deutsche UNESCO-Projektschulen teil. Die Jugendlichen aus der Ukraine würden in Gastfamilien leben, am Schulalltag teilnehmen und zusammen mit Gleichaltrigen an Projekten der kulturellen Bildung arbeiten.

Der Liste der UNESCO-Kommission zufolge ist die Magdeburger IGS neben einer Schule in Berlin die einzige beteiligte Bildungseinrichtung in Ostdeutschland. Die Recreation-Projekte tragen laut UNESCO-Kommission zum Aufbau langfristiger Partnerschaften zwischen Schulen, Städten und Bundesländern in den beiden Staaten „in Zeiten des Krieges“ bei. Ende 2026 würden insgesamt 1.000 ukrainische Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrkräfte an den Projekten seit 2022 einbezogen gewesen sein.

Kontakt: Landeshauptstadt Magdeburg, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Alter Markt 6, 39104 Magdeburg, Telefon: 0391 540-2769 und 2717, E-Mail: presse@magdeburg.de
Deutsche UNESCO-Kommission, Peter Martin, Stellvertretender Pressesprecher, Telefon: 030 802020-310, E-Mail: martin@unesco.de