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Halle (Saale): Interreligiöser Lern- und Begegnungsort „Out of the box“ jetzt fest im Herzen der Neustadt verankert

Unweit des Neustadt-Centrums in Halle (Saale) ist mit einem umgebauten Bürocontainer der stationäre Lern- und Begegnungsort „Out of the box“ entstanden, wo Akteure verschiedener Religionsgemeinschaften einen Einblick in religiöse Gemeinsamkeiten und Besonderheiten geben.

Was im November mit dem „Zelt des Glaubens“ in Halle-Neustadt seinen Anfang genommen habe, habe mit einem umgebauten Bürocontainer seine Verstetigung erfahren, heißt es in einem Bericht auf der Seite des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis.

„Ich finde es richtig schön, welch positive Stimmung hier ist. Das sagt viel darüber aus, wie sich die Menschen hier in unserem Container fühlen. Ich glaub, das wird was“, sagte Pfarrerin Hanna Henke demnach über den Zuspruch am Eröffnungstag. Von der Sinnhaftigkeit überzeugt äußerte sich auch der Leiter des städtischen Dienstleistungszentrums Integration, Oliver Paulsen.

Künftig kann der Bürocontainer „Out of the box“ den Angaben zufolge nach Anmeldung mit Gruppen und Schulklassen besucht werden. Er ist ausgestattet mit interaktivem Material für verschiedene Altersgruppen. Zudem sind perspektivisch auch feste Öffnungszeiten geplant. Ein erster inhaltlicher Schwerpunkt soll die im Februar beginnende Fastenzeit sein. Der bewusste Verzicht sei laut Pfarrerin Henke ein verbindendes Element zwischen den Religionen.

Am Projekt beteiligt sind das Islamische Kulturcenter Halle (Saale) e.V., der Landesverband Jüdischer Gemeinden, die Evangelische Emmausgemeinde Halle als Vertreterin des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis sowie die hallesche Bahai-Gemeinde.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz auf Basis eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Ort: Freifläche an der Unterführung Albert-Einstein-Straße / Ecke Otto-Hahn-Straße

Anmeldung/Kontakt: pfarramt.halle-neustadt(at)ekmd.de