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„Erinnern statt vergessen“: Gedenkveranstaltung 26 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano (Dessau-Roßlau, 11. Juni 2026)

Am 11. Juni 2000 wurde Alberto Adriano in Dessau brutal von Neonazis angegriffen, wenige Tage später erlag er den Folgen seiner schweren Verletzungen. An der Erinnerungsstele im Stadtpark wird am 11. Juni 2026 seiner mit Worten, interreligiösen Gebeten, Musik und Blumenniederlegung gedacht.

Vorgesehen ist außerdem ein poetischer Impuls zur Erinnerungskultur von Stefanie-Lahya Aukongo, einer Schwarzen intersektional verwobenen Künstlerin (Ankündigung).

Zu den Mitwirkenden gehören die Auslandsgesellschaf Sachsen-Anhalt e.V (AGSA), der Landesverband jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt und die Jüdische Gemeinde Dessau. Gefördert wird der „Tag der Erinnerung“ von der Amadeu Antonio Stiftung mit finanzieller Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Magdeburg im Rahmen des AGSA-Projektes „Interkultur 2026“.

Am Tatort wurde 2002 die Gedenkstele mit der Aufschrift „Alberto Adriano – Opfer rechter Gewalt – 11. Juni 2000“ errichtet. Sein Tod steht als Mahnmal für die tödlichen Konsequenzen von Rassismus und Menschenverachtung. Jährlich wird daran vom Multikulturellen Zentrum Dessau e.V. in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. und anderen Akteuren im Stadtpark Dessau erinnert.

•    Einladungsflyer
•    Broschüre „Warum Adriano? Der Mord an Alberto Adriano und migrantische Erinnerungsarbeit in Dessau 2000-2020“

Termin: Donnerstag, 11. Juni 2026, 15.00 Uhr

Ort: Stadtpark, Friedrichstraße/Kavalierstraße, 06844 Dessau-Roßlau