Das bunte Fest im Rahmen der Interkulturellen Woche und der Rückblick auf 30 Jahre erfolgreiche Arbeit setzten ein deutliches Zeichen für die unverzichtbare Bedeutung dieses besonderen Ortes. Besonders würdigte die Feier all diejenigen Menschen, Vereine und Initiativen, die dieses Haus seit drei Jahrzehnten mit Leben füllen.
Zum Auftakt der Veranstaltung gab es würdigende Grußworte, so unter anderem von der Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Integrationsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck, der Abgeordneten im Europäischen Parlament für Sachsen-Anhalt, Alexandra Mehnert, und dem Präsidenten der 1949 gegründeten Auslandsgesellschaft.de aus Dortmund, Klaus Wegener.
Susi Möbbeck würdigte das Haus als ein Ort mit landesweiter und internationaler Ausstrahlung. Alexandra Mehnert sprach von einem ganzen Stück gelebtes Europa, das fehlen würde. Die seit 30 Jahren bestehende Bedeutung des Hauses beispielsweise für die Völkerverständigung dürfe nicht wegfallen und werde für die Zukunft noch wichtiger, betonte Klaus Wegener. Es schlossen sich Grußworte von Vertreter aus Mitgliedsorganisationen der AGSA an, die ihr Domizil im einewelt haus haben.
Die interkulturelle Vielfalt des Hauses brachte auch das Programm des Festes zum Ausdruck. So wurden die Besucher beispielsweise von der Tanzgruppe „Bulgarische Rose“ sowie von Klavierauftritten und Gesangsdarbietungen der Kinder- und Jugendschule „Kunst ohne Grenzen“ und verschiedenen weiteren Musikbeiträgen begeistert. Zum Abschluss traten die Rock-Cover-Band „The Sharks“ von Meridian e.V. und der Frauenchor „My s Ukrainy“ auf.
Außerdem bot die Deutsche Internationale Organisation für Entwicklung und Frieden (DIOEF) e.V. gemeinsames kreatives Malen sowie Bewegungs- und Spielangebote für Kinder an, weitere kreative Aktivitäten probierten Kinder an einer Robotik-Station aus. Unter den Besuchern waren Kooperationspartner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Medien.
Über die Existenzprobleme von AGSA und einewelt haus hatte auch die Magdeburger Volksstimme in der Wochenendausgabe 26./27. September berichtet (hier mit Bezahlschranke).
