Die größten absoluten Zuwächse im Jahr 2025 wurden bei Personen mit ukrainischer (2.785), indischer (895), vietnamesischer (335), marokkanischer (270) und albanischer (190) Staatsangehörigkeit verzeichnet, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt ausführte (Pressemitteilung mit Grafik).
Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer damit um 109.104 Personen erhöht. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 lebten noch 83.051 ausländische Personen in Sachsen-Anhalt. Die größten absoluten Zuwächse entfielen laut Mitteilung auf Staatsangehörige aus der Ukraine (+35.932), Syrien (+15.461), Rumänien (+7.466), Afghanistan (+6.998) und Polen (+6.867).
Ende 2025 bildeten Ukrainerinnen und Ukrainer mit 38.950 Personen die größte Nationalitätengruppe in Sachsen-Anhalt, gefolgt von Personen mit syrischem Pass (29.165). Ebenfalls in den „Top 10“ vertreten sind Staatsangehörige aus Polen (14.415), Rumänien (11.305), Afghanistan (9.240), Indien (7.680), der Türkei (6.120), Vietnam (5.200), der Russischen Föderation (4.770) und Bulgarien (4.720).
Beim Geschlechterverhältnis zeigten sich laut Landesamt deutliche Unterschiede zwischen den Nationalitäten. Während bei Personen aus der Russischen Föderation (58,0 Prozent) und der Ukraine (56,4 Prozent) die Frauen überwogen, stammten aus Indien (67,3 Prozent) und Afghanistan (65,7 Prozent) deutlich mehr Männer als Frauen. Insgesamt lag der Frauenanteil unter der ausländischen Bevölkerung bei 44,5 Prozent.
Kontakt: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Öffentlichkeitsarbeit, Merseburger Straße 2, 06110 Halle (Saale), Telefon: +49 345 2318 702, E-Mail: jana.richter-gruenewald@statistik.sachsen-anhalt.de

