Dazu äußerte AGSA-Geschäftsführer Krzysztof Blau: „Der Kaiser-Otto-Preis setzt gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen, nationalistischer Tendenzen und internationaler Krisen ein wichtiges Zeichen für ein demokratisches Europa. Er würdigt Menschen, die Brücken bauen, Verständigung fördern und Verantwortung für ein friedliches Miteinander übernehmen.“ Magdeburg stehe als historischer Ort – mit dem in seinen Ursprüngen bis in die ottonische Zeit zurückreichenden Magdeburger Stadtrecht – seit Jahrhunderten für Austausch, Offenheit und Verbindungen über Grenzen hinweg.
„Für mich als zugewanderten Magdeburger ist die Wahl in das Preiskomitee eine besondere Anerkennung, eine große Verantwortung und zugleich eine Ehre. Sie ist für mich auch ein wichtiges Zeichen für die Teilhabe und Partizipation von Magdeburgerinnen und Magdeburgern mit Migrationsgeschichte am gesellschaftlichen Leben unserer Stadt“, fügte er hinzu. Die Arbeit im Preiskomitee gebe ihm die Möglichkeit, die Stadtgesellschaft aktiv mitzugestalten und ein starkes Signal für Weltoffenheit, demokratische Werte und den europäischen Gedanken zu setzen, sagte Krzysztof Blau weiter. Denn Europa lebe nicht allein von Institutionen – Europa lebe von Menschen, die Begegnungen ermöglichen, Brücken bauen und Zusammenhalt gestalten.
Der Kaiser-Otto-Preis ist die höchste und wichtigste Auszeichnung der Landeshauptstadt Magdeburg. Er wurde 2005 aus Anlass des 1.200-jährigen Stadtjubiläums zum ersten Mal verliehen. Die neu gewählten Mitglieder des Preiskomitees werden in regelmäßigen Abständen offiziell vorgestellt.
- Informationen zum Preis
- Vorstellung der neuen Mitglieder des KOP-Preiskomitees 2027 siehe auch bei Instagram unter @magdeburg.de oder #kop27
